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Ostereier in der Uni

Warum nimmst du Ostereier mit in die Vorlesung?
Es ist doch nicht Ostern!

In diesem Beitrag erzählt Fitnessenthusiast und ehemaliger Fitnesstrainer, Manuel Andresh, wie er Studium, Beruf, gesunde Ernährung und Fitness in einem vereint.

  • „Warum nimmst du Ostereier mit in die Vorlesung? Es ist doch nicht Ostern!“
  • „Du warst heute schon beim Sport? Ich bin gerade erst aufgestanden, wie machst du das?“

Solche Fragen musste ich schon oft an der Hochschule und im Beruf beantworten. Natürlich ist es nicht einfach, die gesunde Ernährung, das Training und seinen Beruf / sein Studium unter einen Hut zu bringen. Besonders knifflig wird es mit Studium und Beruf gleichzeitig, da meistens gerade die „Freizeit“ der einen Seite für die andere Seite gebraucht wird. Aber möglich ist es definitiv! Mir helfen meine Routine und gesunde und praktische Lebensmittel. Man darf sich nicht davor scheuen, auch mal den Wecker auf vier oder fünf Uhr morgens zu stellen und den Tag mit einem frühen Workout zu beginnen. Man wird dadurch wach und man weiß, dass man abends entspannen kann. Das gibt mir ein gutes Gefühl und man gewöhnt sich daran! Wenn es morgens nicht möglich ist, kann man auch einfach den Heimweg von der Arbeit über das Fitnessstudio einplanen. Wenn man erstmal zuhause auf der Couch sitzt, ist es immer schwieriger nochmal in´s Fitnessstudio zu gehen. Egal ob morgens, mittags oder abends: Wenn man es fest in seinen Tagesablauf einplant, klappt es am besten mit der Gewohnheit.

Gewohnheit ist auch ein gutes Stichwort für die Ernährung. Viele Leute erzählen mir zum Beispiel, dass sie morgens nicht frühstücken können, weil sie keinen Hunger haben. Das liegt dann wahrscheinlich daran, dass sie seit Ewigkeiten nicht frühstücken und der Körper weiß, dass er um diese Uhrzeit nichts bekommt. Genau das ist aber schlecht. Man hungert sich durch den halben Tag, der Körper stellt sich auf eine Notstiuation ein und man isst anschließend schnell mal doppelt so viel wie normal. Dazu kommt, dass der Körper das gleich für kommende „Notsituationen“ einspeichert. Viel besser ist eine regelmäßige Ernährung, wodurch der Körper rundum versorgt wird. Also klein anfangen und über die Zeit einfach mehrere, kleine Mahlzeiten über den Tag einplanen. Natürlich kann man sich nicht immer perfekt ernähren und braucht auch mal eine Pizza oder Schokolade. Aber solange die restliche Routine passt, ist das ja auch kein Problem. Ich habe eine Weile in Schichten gearbeitet und musste morgens um vier Uhr anfangen zu arbeiten. Natürlich ist es anfangs komisch, um zwei Uhr morgens zu frühstücken. Aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran und fühlt sich einfach fitter.

Und damit kommen wir zur gesunden Ernährung bei der Arbeit / im Studium. Natürlich gibt es meistens eine Kantine oder auch einen Bäcker, aber die beste Lösung ist das in der Regel nicht. Ein Leberkäsebrötchen hat zum Beispiel über 600 kcal und macht nicht lange satt. Von den Nährstoffen wollen wir gar nicht erst reden. Deshalb nehme ich mir mein eigenes Essen mit. Ich koche am Vorabend einfach mehr und packe es in meine elektrische Lunchbox, die es mir am nächsten Tag wieder aufwärmt. Eine vorhandene Mikrowelle am Arbeitsplatz geht natürlich auch. Und für die restlichen Stunden des Tages? Oder wenn man sich nichts warm machen kann? Da nehme ich mir zum Beispiel Ostereier, belegte Reiswaffeln, Joghurt mit Proteinpulver, Obst oder Gemüse mit (In diesem Zusammenhang freue ich mich natürlich auch auf FitOaty 😉 ). Das hebt alles ein paar Stunden, wenn es nicht gerade der heißeste Tag des Jahres ist und man kommt gut und gesund durch einen langen Tag (auch mit Studium und Arbeit zusammen). Und wenn man das mit der Ernährung und dem Training eine Weile durchzieht, zeigen sich schnell erste Erfolge und man wird vom Ehrgeiz gepackt. Dann rennt man morgens schon fast von alleine zum Fitnessstudio 😊

Manuel Andresh
Manuel Andresh

Manuel (29), Fitnessenthusiast und ehemaliger Fitnesstrainer.

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